Experimentelle Malerei aus dem Kunstkurs des 12. Jahrganges

Während die Schüler im Kurs Darstellendes Spiel an verschiedenen Szenen zum Thema „Stürmische Zeiten – Menschliche Dramen“ arbeiteten, setzten sich die Schüler im Kunstkurs bei Frau Kotterba malerisch mit dem Themengebiet Sturm auseinander.

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StopMotion-Filme der Klasse 9g aus dem Schuljahr 2010/11

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Klasse 9f gestaltet ein Faltblatt über die Skulpturen von Ursula Hensel-Krüger auf Sylt

Allseits bekannt ist die "Wilhemine" in der Westerländer Fußgängerzone. Sie ist jedoch nicht die einzige Skulptur von Ursula Hensel-Krüger auf unserer Insel. Den meisten Schülerinnen und Schülern sind weitere Arbeiten der Künstlerin vertraut, da einige der Plastiken vor den verschiedenen Schulen zu finden sind.

Im Rahmen des Kunstunterrichtes setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9f mit den Arbeiten von Ursula Hensel-Krüger auseinander.

Sie fotografierten die Skulpturen an den jeweiligen Orten und verfassten dazu eigene Texte. Dabei verwendeten sie verschiedene Gedichtformen, wie z. B. Gittergedicht, Elfchen und Haiku. Die entstandenen Fotos und Gedichte wurden in einem Faltblatt vorgestellt. Für dieses Faltblatt gestalteten die Jugendlichen verschiedene Entwürfe. Anlass dazu war die von Martina Bengsch konzipierte Ausstellung über das Werk der Künstlerin in der Stadtgalerie. Zur Ausstellungseröffnung im Dezember 2010 präsentierte die Klasse das Faltblatt, sowie die Fotos und Entwürfe.

(Text: Juliane Kotterba)

Zur Künstlerin Ursula Hensel-Krüger: Die am 26.06.1925 in Hamburg geborene Bildhauerin lebte die ersten zehn Jahre ihrer Kindheit in den USA. Während des 2. Weltkrieges, den sie in Kiel verbrachte, arbeitete sie als Kindergärtnerin. Nach 1945 begann sie ihr überwiegend auto-didaktisches Kunststudium: 1950 besuchte sie als Gast die Stuttgarter Kunstakademie; 1951 studierte sie ein Jahr lang in Mailand, Florenz und an der Accademia in Rom. Nachdem sie 1956 ihre ersten Plastiken ausgestellt hatte, erhielt sie ein einjähriges Schleswig-Holstein-Landesstipendium, das ihr einen Studienaufenthalt in Paris und Italien ermöglichte. Weitere Reisen führten sie nach Mittel- und Südamerika sowie nach Russland. Sie nahm an den Landesschauen 1954-1960, 1962-1967, 1978 und 1983 sowie 1959 und 1964 an den Ausstellungen der Malerinnen und Bildhauerinnen im Kieler Landeshaus teil.
Ursula Hensel-Krüger, die seit 1963 in Westerland/Sylt lebte, erhielt mit ihren Kinder- und Frauenplastiken in den 60er und 70er Jahren viele Kunst-am-Bau-Aufträge. Ihre Plastiken mit zum Teil üppigen Körperformen sollen Optimismus und Freude als Gegengewicht zum harten Alltag ausstrahlen.
Nach eigener Krankheit und dem Tod ihres Mannes (1983) beendete sie unvermittelt ihr bildhauerisches Schaffen. Nicht verkraftet hatte sie zudem den Tod ihres Sohnes. Sie nahm sich am 25.02.1992 in Westerland das Leben. Ihr Wunsch, eine Autobiographie unter Verwendung ihrer fast 300 Tagebücher zu schreiben, blieb damit unerfüllt.
(aus: Lexikon Schleswig-Holsteinischer Künstlerinnen; U. Wolff-Thomsen, Verlag Boyens & Co., 1994)

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Grundkurse 12 boten ein Gesamtkunstwerk in St. Nicolai

Schüler/innen des GK Kunst bei Herrn Schreiber haben die Anregung des Pfarrers Bornemann, eine Ausstellung in St. Nicolai vorzubereiten, begeistert aufgenommen und in die Tat umgesetzt.

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Aus dem unterrichtlichen Zusammenhang ergab sich eine Beschäftigung mit der traditionellen Bildsprachform der Allegorie, deren praktische Ergebnisse öffentlich vorgestellt werden sollten.

Hierbei wurden verschiedene abstrakte Begriffe (wie Freiheit, Macht, Einsamkeit) in eine gegenständliche oder szenisch erzählende Darstellung bildnerisch durchgearbeitet.


Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden allen Kursteilnehmern des Musikkurses bei Frau Dr. Konejung vorgestellt in der Absicht, auf diese konkreten Inhalte musikalisch in Form einer improvisierten Zwölftonmusik zu reagieren.

Dies ist gelungen und war zur Ausstellungseröffnung am 12.03.10 im Kirchenraum zu hören.

Wer Glück hatte, konnte vor einem Kunstwerk auch die entsprechende musikalische Form synästhetisch (gleichzeitige optische und akustische Wahrnehmung) erleben.

(Text: D. Schreiber)

 

     

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