Am 26.09.11 um 8:10 Uhr waren wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5f, endlich vollzählig am Bahnhof versammelt und stiegen zusammen mit der 5d in den Zug nach Husum. Nach etwa einer Stunde kam eine Durchsage, dass wir in Kürze am Husumer Bahnsteig halten würden. Geschwind packten wir wieder alle Sachen zusammen. Als die Türen endlich aufgingen, wuchteten wir unsere Koffer und Taschen aus dem Zug. Dann die letzte Unterführung herunter und wieder herauf und in den nächsten Zug nach Schleswig. Nach ca. 40 Min. waren wir da. Nach einem langen, langen Weg konnte man endlich die Jugendherberge sehen. Als Erstes verteilte Frau Schlichtig die Zimmerschlüssel und sagte, dass wir in 10 Min. herunter zum Essen kommen sollten. Um 12:00 Uhr erklärte uns Herbergsmutter Edda die Hausregeln. Es gab Spaghetti, die sehr gut schmeckten. Anschließend gingen wir hoch auf unsere Zimmer, bezogen die Betten und machten uns danach auf den Weg zum Dom. Ein Herr erwartete uns, der uns durch die Kirche führen sollte. Dort bekamen wir Fotos mit Ausschnitten von Wänden oder Pfeilern, die wir suchen sollten. Das machte sehr viel Spaß! Schließlich zeigte er uns den wundervollen Brüggemann-Altar und erklärte uns die einzelnen Bilder. Der Künstler Heinz Brüggemann hatte auch den Figuren, die einem den Rücken zukehren, ein Gesicht geschnitzt. Deshalb wurde der Altar nach ihm benannt, berichtete der Domführer. Leider wurden schon Figuren abgebrochen und gestohlen. Wir bedankten uns für die interessante Führung.

Dann gingen wir zum Bibelgarten. Ein alter Pastor empfing uns und erklärte, woher der Begriff ,"ein Buch aufschlagen" kommt. Das war nämlich so: Um vor langer Zeit die Bücher vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen, befestigte man an den Seiten des Buches kleine Lederriemen. Um das Buch wieder aufzuklappen, musste man kräftig auf den Buchdeckel schlagen. Daraufhin sprangen die Lederriemen auf. Nach dieser Erklärung machten wir in kleinen Gruppen eine Rallye durch den ganzen Bibelgarten. Nachdem wir fertig waren, gaben wir die Zettel bei unseren Lehrerinnen ab. Dann machten wir uns wieder auf den Weg zur Jugendherberge. Nach einem leckeren Abendbrot und ein paar gemeinsamen Spielen fielen wir müde in die Betten.

Am nächsten Tag war unser Ziel das Schloß Gottorf. Dort sollten wir an unseren festgelegten Projekt-Themen arbeiten. Zur Verfügung standen uns folgende Bereiche: Ritter, Tiere, der Globus. Jede Arbeitsgruppe hatte einen aktiven Teil. Wir konnten beispielsweise Tiere töpfern. Bis zum frühen Nachmittag beschäftigten uns unsere Projekte. Kurz vor dem nächsten Vorhaben kehrten wir noch einmal zu unserer Jugendherberge zurück, um uns etwas auszuruhen. Nun stand ein Stadtquiz rund um Schleswig auf dem Programm. Nachdem wir den Fragebogen erhalten hatten, machten wir uns auf einen ca. 15 Minuten langen Weg in die Stadt. Dort angelangt bekam jeder von uns ein erfrischendes Eis. Nun begannen wir, die kniffligen Fragen zu lösen. Nach etwa einer Stunde trafen wir uns wieder an der Jugendherberge. Abends erholten wir uns von dem ereignisreichen Tag.

Am Mittwoch erwartete uns der letzte Höhepunkt unserer Klassenfahrt, nämlich der Klettergarten in Eckernförde. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Bus los. Dort angekommen wurden wir in vier Gruppen mit jeweils einem Trainer eingeteilt. Sie legten uns die Gurte an und erklärten uns die Sicherheitsvorkehrungen. Für uns waren die Schwierigkeitsstufen 1 oder 2 geeignet. Nun kletterten wir los! Es machte uns riesigen Spaß, doch langsam mussten wir uns auf die Heimreise begeben.

Mit dem Bus wurden wir zum Bahnhof von Schleswig gefahren. Nach einiger Wartezeit stiegen wir in den Zug nach Husum, um von dort aus nach Westerland zu fahren.

Unsere Klassenfahrt war echt eine schöne Fahrt.

Text: Lea Felin Tamblé, Klase 5 f

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