Die Klasse 6 b verbrachte die Woche vom 31.05. bis 03.06.10 in Bremen. Die Schülerinnen und Schüler berichten hier von ihren Erlebnissen.

Bremer_Stadtmusikanten_klWeserstadion

Bildergalerie

 

 

 

 

Stadtrundgang und Stadtbummel in Bremen: Gleich am ersten Tag haben wir einen Stadtrundgang gemacht. Eine nette Führerin zeigte uns Sehenswertes wie die Bremer Stadtmusikanten und den Dom. Außerdem gingen wir ins Schnoor-Viertel, wo wir das kleinste Haus von Bremen fanden sowie das Geschichtenhaus. Ganz in der Nähe, und zwar in der Böttcherstraße, gibt es auch einen ganz besonderen Laden, die Bremer Bonbon Manufaktur. Wir nannten ihn liebevoll Lolliladen, da es dort nicht nur Bonbons gibt, sondern auch Lollis. Die größten von ihnen haben einen Durchmesser von 20 cm. Als Erste kaufte sich Pia, unsere kleine Naschkatze, so einen Lolli. Danach folgten ihr fast alle aus unserer Klasse. (Text: Riike, Jaenna und Rieke)

Der Bremer Marktplatz: Der Treffpunkt nach dem Stadtbummel war der berühmte Roland auf dem Bremer Marktplatz. Mit 5 Metern ist es die größte Rolandsäule, sie symbolisiert die Freiheit Bremens. Einige von uns kletterten auch den 246-stufigen Glockenturm des Domes hinauf, der  in der Vergangenheit mehrmals abbrannte. Wir genossen den grandiosen Ausblick auf Bremen und die Weser. Anschließend gingen wir noch in den Bleikeller, wo man u. a. die  Mumie eines Königs  besichtigen kann.   (Text: Stefan Z., Jonas, Jean-Luc und Louis)

Universum Science Center: Dieses besuchten wir am Dienstag. Im Universum Science Center gibt es rund 250 Millionen Exponate zu den Themen Mensch, Erde und Kosmos. Außerdem bietet es einen Entdeckerpark zum Thema Bewegung und einen 27 Meter hohen „Turm der Lüfte“ mit Experimenten zu Wind und Wetter. In der Schaubox werden jährlich wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Zuerst sind wir durch das Thema Kosmos gegangen, dort gab es eine Zeitreise und noch vieles mehr. Die Themen Erde und Körper zeigten einen auch sehr vielseitige Bereiche. Wir fanden es sehr lehrreich, aufregend und lustig. (Text: Pia und Kim)

Das Planetarium: Am Dienstag, den 01.05.10, erlebten wir im Olbers-Planetarium  der Hochschule Bremen „Die Welt der Galaxien“. Wir  fanden  die Vorstellung  sehr unterhaltsam, da der junge Mann, der uns alles erklärte, wirklich nett war. Außerdem wurde die Vorführung von stimmungsvoller  Musik begleitet.
Der Raum, in dem wir saßen, hatte eine gewölbte Decke, wo man den Sternenhimmel bewundern konnte. Wir lernten das Sonnensystem auf eine andere Weise kennen. Die verblüffenden Antworten auf die guten Fragen haben uns viel neues Wissen über das Universum gegeben. (Text: Lea, Stella, Claire und  Linda)

Das Bremer Geschichtenhaus: Wir waren am Mittwoch im Bremer Geschichtenhaus, das im Schnoorviertel liegt. Hier wird die Bremer Stadtgeschichte aus drei Jahrhunderten dargestellt. Am Anfang dachten wir, es wäre langweilig, doch dann war es ganz lustig.
Die erste Station war das Stadttor. Von dort aus gingen wir zum Fässerbauer, der uns vor „den Schweden“ warnte, die früher die Stadt belagerten.
Er führte uns zum Apotheker, der uns von dem Dombrand im 17. Jahrhundert erzählte (1638,1656). Die dritte Station berichtete über die Pest (ebenfalls im 17. Jahrhundert). Ein Schauspieler, der den Bruder eines Pestkranken spielte, berichtete uns über diese Krankheit, die über Nagetiere auf den Menschen übertragen wird. Dieser Krankheit fielen nicht nur die armen, sondern auch die reichen Bürger der Stadt zum Opfer.
Anschließend wurden wir über die Geschichte der Schifffahrt in Bremen informiert. Ein „Seemann“ erzählte über das harte Leben an Bord und auch über ein damals neues Schiff, das in Bremen nach holländischem Vorbild gebaut wurde. Dieses Schiff nannte man „Fleute“.
An der fünften Station erklärte uns ein Mann den Kaffee-Export in Bremen. Frau Sawatzki durfte sogar eine Tasse frisch zubereiteten Kaffee probieren. Wir bekamen ein Stück Keks mit Schokolade, die sich damals über Europa verbreitete und über Bremen importiert wurde.
Dann gingen wir weiter zu einer Station, bei der über eine Giftmörderin berichtet wurde. Sie hatte wohl 15 Menschen umgebracht. Angeblich wollte sie diesen Menschen nur helfen. Sie war die letzte Verbrecherin, die öffentlich hingerichtet wurde. Schließlich kam der Schauspieler, den wir am lustigsten fanden.
Er spielte einen Kontoristen, der uns erzählte, dass in der früheren Zeit keine Frauen im Kontor arbeiten durften. Er erzählte weiter, wie sich die Büroarbeit im Laufe des 19.Jahrhunderts verändert hat.
Nach diesem Höhepunkt für uns kamen wir zu der Station, bei welcher über die Fisch-Lucie, eine Marktfrau und Fischverkäuferin aus dem 19. Jahrhundert, berichtet wurde. Sie soll eine andere Frau mit einem Fisch geschlagen haben und deshalb vor Gericht gestellt werden.
Insgesamt fanden wir die Idee, das Geschichtenhaus in Bremen zu besuchen, sehr gut. (Text: Maxi, Julian, Henning und Stefan)

Weserstadion: Am Mittwoch besichtigten wir auch das Weserstadion und erfuhren viel über seine Geschichte: 1925 baute man das Stadionschwimmbad. 1926 gab es ca. 1000 Zuschauerplätze. Zu dieser Zeit konnte man vom 10-Meter-Brett in das Stadion gucken. Heute hat das Stadion 42.354 Zuschauerplätze, davon sind 30.326 Sitzplätze (25.800 überdacht) und 10.100 Stehplätze (8.700 überdacht). 1930 wurde der Verein SV Werder Bremen gegründet.1998 wurde im Stadion eine Rasenheizung installiert.
Ein defektes Stromkabel oder Verbindungsteil verhinderte am ersten Spieltag der Bundesligasaison 2004/05 den pünktlichen Beginn, da die Stromversorgung der Flutlichtmasten eingeschränkt war. So konnte das Spiel Werder Bremen gegen Schalke 04 erst mit 65-minütiger Verspätung angepfiffen werden. Das in der 83. Spielminute (23:13 Uhr Ortszeit) durch Nelson Valdez erzielte 1:0 für Werder dürfte das späteste Bundesligator der Geschichte sein.
Seit 2009 ist das Stadion mit dem Schiff erreichbar (als einziges Stadion in Deutschland). Es stehen 70 VIP-Logen, die im Jahr 60.000 € - 80.000 € kosten, zur Verfügung. Für größere Logen müssen 80.000 bis 120.000 € bezahlt werden. Es gibt auch eine Großraumloge für ca. 700 Personen.
Bei dem derzeitigen Umbau des Stadions werden Solarzellen, die 1.000.000 Watt im Monat produzieren, angebracht. Das Stadion verbraucht  2.000.000 Watt monatlich. (Text: Byron Langmaack, Ben Gandras, Patrick Helmker und Mika Faierson)

     

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